BONANA: Aus geretteten Bananen wird Bananenbrot
In der Schweiz werden jedes Jahr grosse Mengen Bananen weggeworfen – oft, weil sie zu reif sind. BONANA gibt diesen Früchten eine zweite Chance und zeigt gemeinsam mit der SV, wie aus vermeintlichem Food Waste trotzdem etwas leckeres entstehen kann.
Braune Bananen landen besonders häufig im Abfall. Dabei sind sie gerade dann besonders aromatisch und eignen sich hervorragend zum Backen. Genau diese vermeintliche Schwäche macht sich BONANA zunutze: Das Zürcher Unternehmen rettet Bananen und verarbeitet sie zu Bananenbrot.

Gegründet wurde BONANA von Larissa Gerhard. Ihre Idee: Lebensmittel, die aufgrund ihres Aussehens oder Reifegrads nicht mehr verkauft werden, sollen nicht automatisch zu Abfall werden. Stattdessen erhalten sie eine neue Verwendung – und damit auch einen neuen Wert.
Gemeinsam Food Waste vermeiden
Diese Idee passt zu unserem Anspruch, Lebensmittel möglichst vollständig zu nutzen und Food Waste bereits vor der Entsorgung zu vermeiden. Deshalb arbeiten wir mit BONANA zusammen und bringen die geretteten Bananen auch in unsere Gastronomie.
Entstanden sind zwei Sorten Bananenbrot: eine Variante mit dunkler Schokolade und Walnüssen sowie eine vegane Version mit Leinsamen, Haferflocken und dunkler Schokolade. Damit wird aus einer überreifen Banane nicht einfach weniger Abfall, sondern ein neues Produkt, das unsere Gäste geniessen können.

Partnerschaften schaffen neue Möglichkeiten
Für uns sind solche Kooperationen ein wichtiger Teil unserer Nachhaltigkeitsarbeit. Denn Food Waste lässt sich nicht mit einer einzelnen Massnahme lösen. Es braucht vorausschauende Planung, eine möglichst vollständige Nutzung von Lebensmitteln und Partner, die neue Ideen einbringen.
BONANA zeigt beispielhaft, welches Potenzial darin steckt, Lebensmittel anders zu betrachten. Was auf den ersten Blick nicht mehr gebraucht wird, kann mit der richtigen Idee zum Ausgangspunkt für etwas Neues werden.

